Autor: vanessa.federer

Tardoc: Neuer Vorschlag im grossen Tarifstreit

Der Bundesrat lehnte vor kurzem das neue Tarifwerk Tardoc in seiner aktuellen Form zur Genehmigung ab, das die Ärzteschaft und der Versichererverband Curafutura erarbeitet hatten. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse bringt nun eine neue Idee für ein Preismodell. Mehr dazu unter folgendem Link https://www.medinside.ch/de/post/tardoc-neuer-vorschlag-im-tarifstreit

Es bleibt spannend…

Regressionsbericht santésuisse – Abrechnungsoptimierung

Ab dem 17. August 2021 wird die Rechnungssteller-Statistik der santésuisse (Regressionsbericht) für das Jahr 2020 verfügbar sein. Ein wichtiges Analyseinstrument, welches wertvolle Informationen über die Praxis, deren Organisation und Zeitmanagement sowie über das Abrechnungsverhalten liefert.

Wo liegen Sie mit Ihrer Praxis im Vergleich mit Ihren Kollegen? Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Ihr Abrechnungsverhalten und wie wirkt sich dieses auf die Statistik aus?

Gerne können wir Ihren Regressionsbericht zwecks Analyse, Interpretation und Erkennung von Optimierungspotential im Rahmen eines persönlichen Gespräches gemeinsam besprechen.

Den Regressionsbericht der santésuisse können Sie unter folgendem Link anfordern: https://extranet.santesuisse.ch/de/onlineshop_leistungserbringer.html

Erfahrungsbericht Supervision – Ärztezentrum Wohlen

Eine Supervision bietet Ihnen und Ihrem Praxisteam die Chance, Ihre Strukturen, Abläufe, die Abrechnungssystematik etc. zu überprüfen und gemeinsam Lösungsansätze/Optimierungsvorschläge zu besprechen und zu implementieren.

Die Problempunkte können unterschiedlicher Natur sein und können vereinzelt mit einfachen Schritten zu Ihrer Zufriedenheit angepasst werden. Möglicherweise sind Sie aber auch ausgesprochen zufrieden mit Ihrer Praxis und den Leistungen des Teams. Sie würden aber dennoch gerne von einer aussenstehenden Person beurteilen und bestätigen lassen, dass alles korrekt läuft. Dies kann auch für das Praxisteam sehr motivierend und eine wertschätzende Bestätigung sein.

Das Ärztezentrum Wohlen hat sich für eine Supervision entschieden. Wie Herr Dr. med. Matthias Schwyter und seine Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, die Zusammenarbeit erlebt haben, erfahren Sie nachstehend.

Fragen an Dr. med. Matthias Schwyter – Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin

Warum haben Sie sich für eine Supervision durch die Firma Vanessa Federer – Externes Praxismanagement – entschieden?

Wir haben bemerkt, dass Optimierungspotential vorhanden ist, aber wir zeitlich eingeschränkt und fachlich zu wenig kompetent sind, um diese Prozesse zu analysieren und zu optimieren. Zudem sind wir der Meinung, dass wir zu nahe mit dem Team verbunden sind, um eine neutrale Sicht einzunehmen. Daher schien uns der Weg einer Analyse und Kommunikation der Optimierungsmassnahmen durch eine neutrale Person sinnvoller.

Wie war die Reaktion des Teams, als Sie Ihren Mitarbeiterinnen mitgeteilt haben, dass eine Praxisberaterin eine Supervision durchführen wird?

Die Reaktion war gut. Bei der Kommunikation haben wir jedoch Wert daraufgelegt, dass wir nicht in einer Krise sind oder gar unzufrieden sind mit der Leistung des Teams. Es gehe mehr darum, regelmässig die Strukturen anzuschauen und die Abläufe bei einem gut funktionierenden Team zu überprüfen und allenfalls zu verbessern. Für uns als Ärzte war das Ziel, dass es allen einfacher fällt. Durch diese Art der Kommunikation wurde es gut aufgenommen. Ich denke, dass die Kommunikation der Ärzte ans Praxispersonal wichtig ist, damit keine Unsicherheit entsteht.

Wo sahen Sie allfällige Problempunkte oder Optimierungspotential?

Wir sahen Probleme im Bereich Telefon/Terminvergabe. Dies wurde auch von Patienten regelmässig angemerkt. Das Telefon wurde zudem von den MPAs als Stressfaktor empfunden. Wir waren zudem auch an einer Verbesserung der Prozesse interessiert, damit es keine Doppelspurigkeiten gibt und eine Effizienzsteigerung erreicht werden kann.

Wie waren Sie mit der Umsetzung zufrieden? Wurden Lösungsansätze besprochen? Verliefen die Sitzungen zu Ihrer Zufriedenheit?

Für uns Ärzte war es genau richtig. Frau Federer hat eine Supervision durchgeführt, protokolliert und uns Ihre Gedanken und Optimierungsmassnahmen mitgeteilt. Anschliessend fand eine Sitzung mit den Ärzten statt, an der das Protokoll sowie die Lösungsansätze diskutiert wurden. Die Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, wurde in die Sitzungen ebenfalls integriert, wobei man gemeinsam beschlossen hat, was und wie kommuniziert wird. Anschliessend erfolgte die praktische Umsetzung inkl. Schulung im Bereich Telefon und Agenda mit dem gesamten Team. Der Aufwand war für uns sehr überschaubar, wenn man bedenkt, wieviel man davon profitieren kann.

Konnte Ihre Praxis und insbesondere Ihr Praxispersonal davon profitieren? Hat sich die Situation verbessert?

Es läuft gut. Die besprochenen Punkte wurden von unserem Praxisteam gut aufgenommen und sie sind bemüht, diese umzusetzen. Insbesondere die aktive Terminvergabe wurde auch im Rahmen der Jahresendgespräche nochmals als Ziel definiert und angesprochen. Unsere Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, weist das Team anlässlich der Teamsitzungen immer wieder auf die definierten Ziele und den Weg zu deren Erreichung hin.

Man muss dranbleiben und die besprochenen Massnahmen umsetzen. Hierfür ist auch eine gute Zusammenarbeit mit der Leitenden MPA sehr wichtig. Was gemeinsam definiert wurde, ist richtig und das ist wichtig. Wir haben ein sehr gutes Praxisteam, welches engagiert und willig ist mitzuarbeiten.

Worin sehen Sie den Vorteil einer Zusammenarbeit mit einer externen Praxisberaterin?

Den Vorteil sehen wir in der Neutralität – dem Blickwinkel von aussen. Wir sind im Praxismanagement und der Personalführung nicht geschult. Dies ist nicht unser Kernbusiness. Zudem ist der Faktor Zeit ein wichtiger Punkt. Um ein gutes Assessment zu machen, fehlt uns die Zeit. Ich denke, dass es eine effiziente Methode ist sowohl in Bezug auf die Zeitersparnis aber auch hinsichtlich der Qualität und der Fachkompetenz.

Es kann ein Praxisteam bestärken, wenn eine aussenstehende Person die bereits vorhandenen guten Abläufe und Ressourcen erfasst und als positive Rückmeldung dem Praxisteam übermittelt. Der Einbezug jeder einzelnen MA in die Supervision ist ein Ausdruck von Wertschätzung und Wichtigkeit gegenüber aller Beteiligten. Dies wirkt sich positiv auf den gesamten Praxisbetrieb und deren Erfolg aus. Demnach würde ich meinen Berufskollegen/innen eine Supervision auf jeden Fall empfehlen.

Fragen an Fabienne Michel – Leitende MPA Ärztezentrum Wohlen

Wie haben Sie als Leitende MPA die Zusammenarbeit und die Beratung mit Frau Federer erlebt?

Ich habe die Zusammenarbeit mit Frau Federer sehr geschätzt. Sie ging auf unsere individuellen Anliegen und Probleme sehr genau ein. Mittels Besuches (Supervision) und Fragen bekam sie ein gutes Gefühl für unsere Mitarbeiterinnen sowie für die Praxisabläufe. Sie bemerkte rasch unsere Schwachstellen und knüpfte dort an und gab uns wertvolle Hilfestellung. Durch die Supervision konnte ich mir viel Wissen aneignen. Dies stärkt mich sehr in meiner leitenden Funktion. Ich erlebe auch meine Arbeitskolleginnen stärker und sicherer im Praxisalltag.

Wurden Ihre Anliegen und Lösungsansätze als Leitende MPA integriert?

Ich wurde immer zeitnah informiert und konnte mich aktiv einbringen. Gemeinsam mit den Ärzten konnten wir so Lösungen diskutieren und Massnahmen implementieren. Ich empfand es als positiv, dass Frau Federer das Gespräch mit jeder einzelnen Mitarbeiterin gesucht hat. Die Mitarbeiterinnen empfanden dies als Wertschätzung und konnten sich dadurch ebenfalls aktiv miteinbringen.

Ich kann Frau Federer als Praxisberaterin sehr weiterempfehlen. Ich denke, es gibt immer Sachen die optimiert oder verbessert werden können. Meistens fallen einem solche Dinge im Praxisalltag gar nicht auf. Aber schlussendlich kann man mit kleinen Veränderungen grosse Verbesserungen erzielen. Dies zahlt sich für das ganze Team aus.

«Stressfaktor Telefon» in der Arztpraxis vermeiden – Ein Workshop mit praktischen Tipps für mehr Ruhe, Gelassenheit und Effizienz

Für einen Grossteil der MPAs verkörpert das Telefon den grössten Stressfaktor in der Praxis. Aber weshalb?

Das Telefon klingelt insbesondere in grösseren Praxen ununterbrochen und die Anspruchshaltung vieler Patienten steigt stetig. Dies war in den vergangenen Monaten noch stärker zu spüren und trotz allem sollen die MPAs immer freundlich bleiben. Bei der Terminvergabe am Telefon stellen sich ebenfalls einige Hürden: Die Patienten wollen zeitnah einen Termin, kurze Wartezeiten und möglichst viel Zeit mit dem Arzt verbringen. Für die Ärzte/innen und das Praxispersonal stellt diese Anspruchshaltung eine grosse Herausforderung dar.

Die Planung ist deshalb eine der essenziellsten Aufgaben in einer Arztpraxis. Der Erfolg beziehungsweise Misserfolg steht und fällt damit, da sich diese auf den gesamten Praxisablauf auswirkt. Durch eine richtige Zeitplanung kann eine deutliche Effizienzsteigerung erzielt werden. Eine gut organisierte Terminplanung bringt für alle Beteiligten Vorteile. Sie trägt wesentlich zur Patientenzufriedenheit und zu einem angenehmen Arbeitsklima bei.

Ein Workshop im Bereich Telefon und Agenda bringt Ihnen folgende Nutzen/Informationen:

  • Wie sieht ein angenehm professioneller Umgang am Telefon aus?
  • Welche Auswirkungen resultieren aus der richtigen Begrüssung am Telefon?
  • Wie gehe ich mit fordernden und anspruchsvollen Patienten um?
  • Wie und zu welchen Zeiten plane ich die Patienten richtig ein?
  • Wie kann ich effizient Termine vergeben, damit die Telefonate nicht zu lange dauern?
  • Wie kann ich durch eine sinnvolle Planung Verspätungen während der Sprechstunde vermeiden?

Dieser Workshop soll Ihnen aufzeigen, welchen Einfluss eine optimierte Einschreibesystematik auf den gesamten Praxisbetrieb hat und zeigt deren betriebswirtschaftliche Auswirkungen. In jeder Praxis muss dabei der Weg gefunden werden, der am besten zur individuellen Situation und auch zur Fachrichtung passt – denn jede Praxis ist individuell.

Gerne unterstütze ich Sie hierbei. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme per Mail unter info@vanessa-federer.ch oder über www.vanessa-federer.ch.

    Supervision – Der Blick von aussen als Chance für Sie und Ihr Praxisteam

    Das Jahr 2021 stellt Sie und Ihr Praxisteam wiederum vor grosse Herausforderungen. Da kommt man gerne ins Nachdenken und macht sich möglicherweise Gedanken über seine Praxis und insbesondere über nachstehende Punkte:

    • Personal
    • Bewältigung der Administration
    • Zeitmanagement / Einschreibesystematik
    • Abrechnungsfragen / Finanzen
    • Qualitätsmanagement

    Täuscht der eigene Eindruck? Ist man möglichweise in den Praxisabläufen festgefahren? Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Die Lösung würde auf der Hand liegen, aber die Umsetzung bereitet Schwierigkeiten? Steht Ihr Praxisteam Veränderungen offen gegenüber?

    Eine Supervision bietet Ihnen und Ihrem Praxisteam die Chance, Ihre Strukturen, Abläufe, die Abrechnungssystematik etc. zu überprüfen und gemeinsam Lösungsansätze/Optimierungsvorschläge zu besprechen und zu implementieren.

    Die Problempunkte können unterschiedlicher Natur sein und können vereinzelt mit einfachen Schritten zu Ihrer Zufriedenheit angepasst werden. Möglicherweise sind Sie aber auch ausgesprochen zufrieden mit Ihrer Praxis und den Leistungen des Teams. Sie würden aber dennoch gerne von einer aussenstehenden Person beurteilen und bestätigen lassen, dass alles korrekt läuft. Dies kann auch für das Praxisteam sehr motivierend und eine wertschätzende Bestätigung sein.

    Das Ärztezentrum Wohlen hat sich für eine Supervision entschieden. Wie Herr Dr. med. Matthias Schwyter und seine Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, die Zusammenarbeit erlebt haben, erfahren Sie nachstehend.

    Fragen an Dr. med. Matthias Schwyter – Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin

    Warum haben Sie sich für eine Supervision durch die Firma Vanessa Federer – Externes Praxismanagement – entschieden?

    Wir haben bemerkt, dass Optimierungspotential vorhanden ist, aber wir zeitlich eingeschränkt und fachlich zu wenig kompetent sind, um diese Prozesse zu analysieren und zu optimieren. Zudem sind wir der Meinung, dass wir zu nahe mit dem Team verbunden sind, um eine neutrale Sicht einzunehmen. Daher schien uns der Weg einer Analyse und Kommunikation der Optimierungsmassnahmen durch eine neutrale Person sinnvoller.

    Wie war die Reaktion des Teams, als Sie Ihren Mitarbeiterinnen mitgeteilt haben, dass eine Praxisberaterin eine Supervision durchführen wird?

    Die Reaktion war gut. Bei der Kommunikation haben wir jedoch Wert daraufgelegt, dass wir nicht in einer Krise sind oder gar unzufrieden sind mit der Leistung des Teams. Es gehe mehr darum, regelmässig die Strukturen anzuschauen und die Abläufe bei einem gut funktionierenden Team zu überprüfen und allenfalls zu verbessern. Für uns als Ärzte war das Ziel, dass es allen einfacher fällt. Durch diese Art der Kommunikation wurde es gut aufgenommen. Ich denke, dass die Kommunikation der Ärzte ans Praxispersonal wichtig ist, damit keine Unsicherheit entsteht.

    Wo sahen Sie allfällige Problempunkte oder Optimierungspotential?

    Wir sahen Probleme im Bereich Telefon/Terminvergabe. Dies wurde auch von Patienten regelmässig angemerkt. Das Telefon wurde zudem von den MPAs als Stressfaktor empfunden. Wir waren zudem auch an einer Verbesserung der Prozesse interessiert, damit es keine Doppelspurigkeiten gibt und eine Effizienzsteigerung erreicht werden kann.

    Wie waren Sie mit der Umsetzung zufrieden? Wurden Lösungsansätze besprochen? Verliefen die Sitzungen zu Ihrer Zufriedenheit?

    Für uns Ärzte war es genau richtig. Frau Federer hat eine Supervision durchgeführt, protokolliert und uns Ihre Gedanken und Optimierungsmassnahmen mitgeteilt. Anschliessend fand eine Sitzung mit den Ärzten statt, an der das Protokoll sowie die Lösungsansätze diskutiert wurden. Die Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, wurde in die Sitzungen ebenfalls integriert, wobei man gemeinsam beschlossen hat, was und wie kommuniziert wird. Anschliessend erfolgte die praktische Umsetzung inkl. Schulung im Bereich Telefon und Agenda mit dem gesamten Team. Der Aufwand war für uns sehr überschaubar, wenn man bedenkt, wieviel man davon profitieren kann.

    Konnte Ihre Praxis und insbesondere Ihr Praxispersonal davon profitieren? Hat sich die Situation verbessert?

    Es läuft gut. Die besprochenen Punkte wurden von unserem Praxisteam gut aufgenommen und sie sind bemüht, diese umzusetzen. Insbesondere die aktive Terminvergabe wurde auch im Rahmen der Jahresendgespräche nochmals als Ziel definiert und angesprochen. Unsere Leitende MPA, Frau Fabienne Michel, weist das Team anlässlich der Teamsitzungen immer wieder auf die definierten Ziele und den Weg zu deren Erreichung hin.

    Man muss dranbleiben und die besprochenen Massnahmen umsetzen. Hierfür ist auch eine gute Zusammenarbeit mit der Leitenden MPA sehr wichtig. Was gemeinsam definiert wurde, ist richtig und das ist wichtig. Wir haben ein sehr gutes Praxisteam, welches engagiert und willig ist mitzuarbeiten.

    Worin sehen Sie den Vorteil einer Zusammenarbeit mit einer externen Praxisberaterin?

    Den Vorteil sehen wir in der Neutralität – dem Blickwinkel von aussen. Wir sind im Praxismanagement und der Personalführung nicht geschult. Dies ist nicht unser Kernbusiness. Zudem ist der Faktor Zeit ein wichtiger Punkt. Um ein gutes Assessment zu machen, fehlt uns die Zeit. Ich denke, dass es eine effiziente Methode ist sowohl in Bezug auf die Zeitersparnis aber auch hinsichtlich der Qualität und der Fachkompetenz.

    Es kann ein Praxisteam bestärken, wenn eine aussenstehende Person die bereits vorhandenen guten Abläufe und Ressourcen erfasst und als positive Rückmeldung dem Praxisteam übermittelt. Der Einbezug jeder einzelnen MA in die Supervision ist ein Ausdruck von Wertschätzung und Wichtigkeit gegenüber aller Beteiligten. Dies wirkt sich positiv auf den gesamten Praxisbetrieb und deren Erfolg aus. Demnach würde ich meinen Berufskollegen/innen eine Supervision auf jeden Fall empfehlen.

    Fragen an Fabienne Michel – Leitende MPA Ärztezentrum Wohlen

    Wie haben Sie als Leitende MPA die Zusammenarbeit und die Beratung mit Frau Federer erlebt?

    Ich habe die Zusammenarbeit mit Frau Federer sehr geschätzt. Sie ging auf unsere individuellen Anliegen und Probleme sehr genau ein. Mittels Besuches (Supervision) und Fragen bekam sie ein gutes Gefühl für unsere Mitarbeiterinnen sowie für die Praxisabläufe. Sie bemerkte rasch unsere Schwachstellen und knüpfte dort an und gab uns wertvolle Hilfestellung. Durch die Supervision konnte ich mir viel Wissen aneignen. Dies stärkt mich sehr in meiner leitenden Funktion. Ich erlebe auch meine Arbeitskolleginnen stärker und sicherer im Praxisalltag.

    Wurden Ihre Anliegen und Lösungsansätze als Leitende MPA integriert?

    Ich wurde immer zeitnah informiert und konnte mich aktiv einbringen. Gemeinsam mit den Ärzten konnten wir so Lösungen diskutieren und Massnahmen implementieren. Ich empfand es als positiv, dass Frau Federer das Gespräch mit jeder einzelnen Mitarbeiterin gesucht hat. Die Mitarbeiterinnen empfanden dies als Wertschätzung und konnten sich dadurch ebenfalls aktiv miteinbringen.

    Ich kann Frau Federer als Praxisberaterin sehr weiterempfehlen. Ich denke, es gibt immer Sachen die optimiert oder verbessert werden können. Meistens fallen einem solche Dinge im Praxisalltag gar nicht auf. Aber schlussendlich kann man mit kleinen Veränderungen grosse Verbesserungen erzielen. Dies zahlt sich für das ganze Team aus.

    Antwort – Offener Brief an Bundesrat Alain Berset

    Antwort des BAG zum offenen Brief an Bundesrat Alain Berset vom 31. Oktober 2020 – Abrechenbarkeit der telefonischen Beratung von COVID-Patienten

    Das Antwortschreiben des BAG lässt sich wie folgt zusammenfassen:

    «Das BAG ist sich bewusst, dass die Corona-Pandemie für medizinische Leistungserbringer eine grosse Herausforderung und Belastung darstellt. Eine Möglichkeit zur Abrechnung von telefonischen Konsultationen, welche von nichtärztlichem Praxispersonal durchgeführt werden, besteht im TARMED nicht. Die Leistungen des nichtärztlichen Praxispersonals in einer Arztpraxis sind grundsätzlich in den technischen Leistungen der einzelnen TARMED-Positionen beinhaltet. Darüber hinaus wurde die Thematik, der durch die Pandemie verursachten, finanziellen Auswirkungen in Gesprächen zwischen dem BAG und diversen Akteuren des Gesundheitswesens aufgenommen. Diese Gespräche dauern noch an.»

    Es ist zu bedauern, dass keine zusätzliche Beratungsposition realisiert oder einer Ausnahmeregelung der bisherigen Positionen zugestimmt wurde, zumal die Praxen aufgrund der aktuellen Nachfrage der impfwilligen Patienten wiederum stark belastet sind.

    Dass Gespräche bezüglich der versursachten finanziellen Auswirkungen stattfinden ist ein kleiner Lichtblick und lässt hoffen. Ich werde die Entwicklungen weiterverfolgen sowie den direkten Kontakt mit dem BAG aufrechterhalten.

    Für die nächsten anspruchsvollen Wochen wünsche ich Ihnen viel Kraft, Zuversicht und vor allem gute Gesundheit.

    Herzliche Grüsse

    Vanessa Federer

    Qualifikations- / Jahres­endgespräche während der Corona-Pandemie

    Die Jahresendgespräche stehen in den kommenden Wochen an. Doch wie verhält man sich in diesem doch für uns alle aussergewöhnlichen Jahr? Worauf sollte beim Jahresendgespräch geachtet werden?

    Beim Qualifikationsgespräch gilt es grundsätzlich darauf zu achten, dass dieses prospektiv und zielorientiert gestaltet wird. Es macht wenig Sinn, im Rahmen des Jahresendgesprächs auf allfällige Fehler hinzuweisen, welche vor Wochen oder gar Monaten gemacht wurden. Für die Mitarbeiterin kann dies sehr demotivierend sein. Vielmehr sollte dem Personal Anerkennung, Dankbarkeit und Wertschätzung entgegengebracht werden.

    Da das Jahr 2020 für alle Ärzte/Ärztinnen und deren Personal eine grosse Herausforderung darstellte, könnte der Fokus des Gespräches auf folgende Punkte gelegt werden:

    • Wie hat der/die Mitarbeiter/in dieses Jahr erlebt (positive und negative Erfahrungen)?
    • Wie ist sie/er mit ihrer/seiner Leistung zufrieden?
    • Welche Ziele hat der/die Mitarbeiterin für das kommende Jahr?
    • Gibt es Optimierungsvorschläge, welche für den Betrieb sinnvoll wären (mögliche Erkenntnisse durch die Corona-Pandemie)?

    Die Fragen können den Mitarbeitern gerne schon vor dem Gespräch zugestellt werden, damit Sie sehen können, wie sich die jeweilige Person damit auseinandergesetzt und vorbereitet hat.

    Am Jahresende stellt sich natürlich auch immer die Frage nach einer Lohnerhöhung. In diesem besonderen Jahr empfiehlt es sich, folgende Punkte zu berücksichtigen:

    • Mussten Sie in diesem Jahr Kurzarbeit anmelden? Falls ja, haben Sie Ihren Mitarbeitern grosszügigerweise den vollen Lohn ausbezahlt?
    • Erhalten Ihre Mitarbeiter bereits jetzt im Minimum den Lohn, welcher ihnen gemäss kantonalen Lohnempfehlungen zustehen würde? Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist es wichtig, dass die kantonalen Lohnempfehlungen berücksichtigt werden.

    Je nach Geschäftsverlauf gibt es Praxen, welche den Mitarbeitern für das neue Jahr noch keine Lohnerhöhung zusprechen können, da sie vorerst die Bilanz und Erfolgsrechnung abwarten möchten. Als Motivation und Dank für den Einsatz in diesem anspruchsvollen und für jedermann herausfordernden Jahr empfehle ich dennoch, eine Anerkennung in Form eines Bonus zu bezahlen.

    Die Einführung eines Bonussystems (Bezahlung pro Quartal) hat sich in den Praxen sehr bewährt. Ein Bonus sollte immer leistungsabhängig und nicht selbstverständlich sein. Führen durch Ziele (MBO – Management by Objectives) ist ein wichtiges Führungsinstrument, welches sich auch ideal in Arztpraxen umsetzen lässt.

    Ein mögliches Ziel könnte z.B. die Anzahl Patienten sein (Tagesziel definieren). So sind nicht nur Umsatz und Ertrag planbar, sondern die Leistungen des Teams sind mess- und nachvollziehbar. In einer modernen Arztpraxis sollten alle Teammitglieder Ihre persönlichen Ziele sowie die Ziele des Betriebes kennen und bestrebt sein, diese zu erreichen. Das Team hat es somit selbst in der Hand. Wenn man im Endeffekt eine Belohnung dafür erhält, ist der Einsatz und die Motivation gross. Durch das Erreichen der vereinbarten Ziele und die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird es auch Ihnen besser gehen, weil sich mit Hilfe solcher Instrumente die Effizienz sowie der Praxisertrag deutlich steigern lassen.   Ich wünsche Ihnen erkenntnisreiche und gewinnbringende Gespräche sowie weiterhin gute Gesundheit für Sie und Ihr Praxisteam. Wie schon der US-amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson konstatierte: «Die Belohnung erfolgreichen Tuns ist, es vollbracht zu haben.»

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